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Einleitung
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kerzen herzustellen: Vom althergebrachten Handwerk bis hin zur eindrucksvollen modernen Technik.
Die meisten Kerzen werden mit Kerzenzugmaschinen oder im Pulverpreßverfahren produziert. Manche Fabriken und Werkstätten bevorzugen dagegen das Gießen von Wachs in Formen, in deren Mitte der Docht gespannt ist. Auch heute noch wird eines der ältesten Verfahren zur Kerzenherstellung angewandt: Das wiederholt senkrechte Eintauchen des Dochtes in eine flüssige Wachsmasse.
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Kerzenziehen
Das Ziehverfahren ist eines der ältesten Verfahren, um Kerzen herzustellen. Ursprünglich in Handarbeit ist dieses Verfahren in den letzten Jahrzehnten modernisiert und automatisiert worden, so dass die Kerzen auch heute noch in vielen Kerzenfabriken auf diese Art hergestellt werden.
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Gießen
Schon in alter Zeit hat man Formen genommen, in der Mitte einen Docht gespannt und dann die Form mit Wachs vollgegossen. So enstanden die gegossenen Kerzen. Auch heute noch wird diese Herstellungsart verwendet, wenn eine besondere Form gegeben werden soll. Es gibt mannigfaltige Muster dieser einzelnen Gießformen. Trägt die Kerze eine Verziehrung, so kann man sie schwer aus der Form herausdrücken oder am Docht herausziehen. Daher benutzt man aufklappbare Formen, die aus zwei bzw. mehreren Teilen bestehen können, oder Kautschukformen. Ebenso werden sämtliche Wachsfiguren in oft sehr kunstvollen Formen gegossen.
Pressen
Die Kerzenproduktion im Preßverfahren hat in den letzten Jahrzehnten quantitativ stark zugenommen und ist bei Konsumkerzenherstellung eine weitverbreitete Herstellungsmethode. Man unterscheidet zwischen Stempel- und Strangpresse. Für beide Verfahren benötit man pulverisiertes Paraffin. In der Stempelpresse wird das Pulver in senkrecht aufgereihte Formen gefüllt und von oben und unten mit hohem Druck zusammengepreßt. Der Docht wird mit einer Rohrnadel automatisch eingepreßt. Diese Herstellungsart wendet man bei der Produktion von Stumpen, Kugeln, Teelichtern und Opferlichtern an. Die Strangpresse besteht aus einem hydraulisch betätigten Kolben, welcher das Paraffin in einem Kompressionsraum verdichtet. Am Ende dieses Raumes ist ein Presskaliber angeordnet. Dieses auswechselbare Kaliber bestimmt den Strangdurchmesser, welcher jeweils hergestellt werden soll. Am Auslauf des Kompressionsraumes wird durch ein Führungsrohr der Docht in das Zentrum des Kerzenstranges eingefährt. Der ausgeführte Strang wird anschießend weiterverarbeitet. Diese Herstellungsmethode wird bei der Produktion von Altar-, Haushalts- und Spitzkerzen angewendet.
Auftauchen
Bei dieser Methode wird der Docht um Metallrahmen gespannt, die in etwa der Länge der Kerzen entsprechen. Durch das häufige Eintauchen des Dochtes in die Wachsmasse wird der Docht immer stärker mit Wachs ummantelt, bis er die gewünschte Stärke erreicht hat. Diese Maschinen werden zur Herstellung von durchgefärbten und 100% Bienenwachskerzen gebraucht.
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